Jens Teutrine

Teutrine: “Eine Politisierung der Lohnfindung gehört nicht ins Parlament!”

In einer Rede zu einem Antrag der Linksfraktion, in der eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf 13,50€ gefordert wurde, hat sich der FDP-Abgeordnete Jens Teutrine entschieden gegen eine weitere politische Erhöhung des Mindestlohnes ausgesprochen. “Eine Politisierung der Lohnfindung gehört nicht ins Parlament. Sonst schreibt bald jeder seine Lieblingszahl auf ein Wahlplakat und hofft, damit Stimmen zu gewinnen. Stattdessen sollten wir lieber darüber sprechen, wie Beschäftige von ihrer harten Arbeit weniger Steuern und Abgaben zahlen müssen. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort.”, so der Arbgeordnete.

Teutrine kritisiert, dass der Antrag der Linken, anders als die Mindestlohnkommission, nicht auf die Bedürfnisse der Arbeitgeber einginge: “In Zeiten, in denen die Unternehmen Investitionsentscheidungen gegen den Wirtschaftsstandort Deutschland treffen, ist es fahrlässig, nicht über die Wettbewerbsfähigkeit zu sprechen.” Abschließend lobt der Abgeordnete die vielen unterschiedlichen Tarifverträge, die auf die individuellen Bedürfnisse der Tarifpartner eingehen und wirbt für eine hohe Tarifbindung: ”Wir sind der festen Überzeugung, dass es Arbeitnehmer und Arbeitgeber besser wissen, als wenn die Politik die 78.000 Tarifverträge aushandeln würde.”